Jetzt spenden
Ein Mädchen, dessen Gesicht mit dem Schriftzug "No war" (Kein Krieg) bemalt ist, protestiert gegen den drohenden Krieg der USA gegen den Irak.
© Greenpeace / Jeremy Sutton-Hibbert

Gemeinsam für Frieden

Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichtsX

Ohne Frieden gibt es keinen Umweltschutz – und ohne Umweltschutz dauerhaft keinen Frieden. Das ist die Überzeugung von Greenpeace, übersetzt: grüner Frieden.

Ich unterstütze Greenpeace e.V.
mit einem Betrag von
Beträge
10|20|30
Beträge
100|200|300
Label
einmalig
Label
monatlich
CTA Spende
Standardintervall
Einmalig
Position Spendenbar am unteren Rand
Aus

„FriedenXist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“, sagte schon Willy Brandt. Gewalt ist keine Lösung, und Krieg kein Mittel der Politik. Frieden ist die Grundlage für ein glückliches Leben ohne Angst für jeden Einzelnen, für eine freie Gesellschaft und für eine demokratische Diskussion um Werte wie Umweltschutz.

Deswegen lehnt Greenpeace kriegerische Konflikte aller Art ebenso ab wie Bombentests und Waffenexporte. Seit der Gründung engagiert sich die Umweltschutzorganisation international für Abrüstung und Entmilitarisierung. Doch auch die Arbeit gegen den Klimawandel hat viel mit Friedensarbeit zu tun. Einen Überblick und die Möglichkeit zum Mitmachen bietet unser Friedensmanifest.

Kriege und kriegerische Konflikte bringen unendliches Leid über die Menschen. Egal ob in einem internationalen Konflikt oder einem Bürgerkrieg, konventionell oder atomar, mit Drohnen geführt oder über Stellvertreter ausgefochten: Krieg heißt Tod und Gewalt, Angst und Unsicherheit und setzt menschliche Regeln und Gesetze außer Kraft. Es gibt keinen gerechten, es gibt keinen guten Krieg. Ein Leben in Selbstbestimmung, Sicherheit und Würde ist so nicht möglich. Das Leben der einzelnen Menschen zählt nicht mehr viel – und die Umwelt schon gar nicht.

Waffen – zum Töten gemacht

Es gibt wohl keinen Krieg weltweit, der nicht auch mit Waffen aus Deutschland geführt wird. Deswegen fordert Greenpeace ein ausnahmsloses Rüstungsexportverbot in sogenannte Drittländer. Greenpeace versteht darunter alle Länder, die nicht der EU angehören. Denn nur so kann verhindert werden, dass deutsche Waffen an der Ermordung abertausender Zivilisten und Zivilistinnen jedes Jahr beteiligt sind.

Für Greenpeace ist Gewaltfreiheit oberstes Prinzip – denn bei Gewalt endet jede Diskussion. Greenpeace-Aktionen mögen unangenehm oder lästig sein für den Kampagnengegner, aber sie sind immer gewaltfrei. Gegründet hat sich die Umweltschutzorganisation 1971 in Kanada, um Atomwaffentests vor Alaska zu verhindern – für eine gesündere Umwelt und eine friedlichere Welt. Und dieses Engagement hat Greenpeace bis heute beibehalten.

Leuchtendes Friedenszeichen mit hunderten Kerzen am Brandenburger Tor zum Gedenken an den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima.
© Ruben Neugebauer / Greenpeace

Atomwaffen

Überblick

Eigentlich darf Deutschland keine Atomwaffen besitzen. Aber in Büchel lagern trotzdem welche.

mehr erfahren über Atomwaffen
"Non-Violence Knotted Gun" Skulptur in New York,  die einen übergroßen Colt Python 357 Magnum-Revolver mit verknotetem Lauf und nach oben gerichteter Mündung darstellt.
© Tracie Williams / Greenpeace

Waffenexporte

Deutsche Waffen töten Menschen – an vielen Orten der Welt. Soll das verhindert werden, müssen Rüstungsexporte aufhören. Je konsequenter, desto besser.

mehr erfahren über Waffenexporte

Gegen Atomkraft und Atomwaffen

Das Kernaugenmerkt von Greenpeace liegt zwar klar auf Umweltthemen. Auch gibt es andere Organisationen, die sich dem Kampf gegen kriegerische Konflikte in den vergangenen Jahren weit mehr verschrieben haben als Greenpeace, wie etwa IPPNW (Internationale Ärzte zur Vermeidung eines Atomkriegs, ) oder IFOR (International Fellowship of Reconciliation). Doch Friedensarbeit und Umweltarbeit sind in vielen Bereichen ganz eng miteinander verwoben. Denn viele der großen Umweltprobleme wie der Klimawandel oder Ressourcenknappheit bergen enormes Konflikt- und Kriegspotenzial. Zudem sind viele Kriege auch eine ökologische Katastrophe.

Zum Beispiel einer mit Atombomben: Diese Art der Massenvernichtungswaffen zählt mit zu den schrecklichsten, die der Mensch bis heute erfunden hat. Allein schon das Testen ist für Mensch und Umwelt eine Katastrophe, ganze Regionen sind dadurch radioaktiv verseucht worden. Egal ob gezündet von den USA, Russland, Frankreich oder China: Immer wieder protestierte Greenpeace gegen Atombomben und ihre Testzündungen, 1983 sogar mit einem Ballonflug über das geteilte Berlin.

1996 verbot die UN Atombombentests offiziell. Mehr als 2000 dieser Bomben waren bis dahin weltweit gezündet worden, ganze Landstriche sind dadurch bis heute unbewohnbar. Trotzdem gibt es noch etwa 15.000 Atomwaffen weltweit, 4150 davon sind direkt einsetzbar; die meisten sind in Russland und den USA stationiert. In Nordkorea ließ Diktator Kim Jong Un 2017 Tests durchführen.

Doch selbst die sogenannte zivile Nutzung der Atomkraft – das hochriskante Spalten von Urankernen zur Stromgewinnung – ist nicht nur für die Umwelt ein Problem, sondern auch für den Frieden. Denn aus den abgebrannten Kernbrennstoffen erhält man die Rohstoffe für Atombomben. Und auch die sogenannten schmutzigen Bomben – konventionelle Sprengsätze, die mit hochradioaktivem Material versehen besondere Zerstörung entfalten – sind nur mit Material aus Atomkraftwerken möglich. 

Mehr zu Umwelt & Gesellschaft

„Global Day of Solidarity“ in Indonesien: Greenpeace-Freiwillige und Unterstützende protestieren mit Bannern für die Arctic 30
© Deden Iman / Greenpeace

Umwelt und Demokratie

Überblick

Wollen wir die Erde schützen, müssen alle an einem Strang ziehen: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür brauchen wir eine faire und demokratische Diskussion.

mehr erfahren über Umwelt und Demokratie
Greenpeace Aktivist:innen zeigen ein Banner auf dem Major Economies Forum
© Mannie Garcia / Greenpeace

Umwelt und Wirtschaft

Überblick

Unser Wirtschaften treibt die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unaufhörlich voran - auf Kosten künftiger Generationen. Wir müssen umdenken.

mehr erfahren über Umwelt und Wirtschaft

Auch der Rohstoff Öl ist ein Kriegstreiber. Das „Schwarze Gold“ ist wertvoll, etliche Kriege  wurden seinetwegen schon geführt. Egal ob die Konflikte im Irak, im Sudan, in Nigeria  oder im Südchinesischen Meer: Der Zank ums Öl spielte eine wichtige, wenn nicht gar zentrale Rolle in vielen Konflikten. Weltweit die Energieversorgung auf erneuerbare Quellen wie Sonnen- und Windkraft umzustellen und so ganze Regionen unabhängig von Importen fossiler Rohstoffe zu machen, ist also nicht nur gut für das Klima. Es wäre auch ein wichtiger Baustein für eine friedlichere Welt.

Dass knappe Güter umkämpft sind, gilt natürlich auch für andere Ressourcen wie Bodenschätze, Wasser oder fruchtbares Ackerland. Je mehr wir Menschen unseren Planeten übernutzen, je knapper Güter werden, und je weiter wir die Natur zerstören, desto mehr werden die Verteilungskämpfe zunehmen. In diesem Sinne ist jedes Umweltengagement auch Friedensarbeit, denn das Eine ist vom Anderen nicht zu trennen.

Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt

Anderes Beispiel: das aus den Fugen geratene Weltklima. Wissenschaftler:innen sind sich einig, dass der Klimawandel in ohnehin schon krisengeschüttelten Regionen wie dem Nahen Osten, Nord- oder Zentralafrika kriegerische Konflikte verschärft. Auch die Anzahl der Flüchtenden wird sich weiter erhöhen, wenn klimatische Bedingungen das Leben in ganzen Weltregionen bedrohen. 

Letztlich braucht es eine Erde, auf der alle Menschen ein gutes Leben führen können, egal, ob sie im Tschad geboren wurden oder in Tschechien, in Dschibuti, der Dominikanischen Republik oder Deutschland. Globale Gerechtigkeit – nicht nur beim Thema Klimawandel – ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft, wenn wir alle dauerhaft in einer immer friedlicher werdenden Welt leben wollen. Dafür macht sich Greenpeace stark.

Mehr zum Thema

Banner Action to Protect the Soil and Meadows in Austria

hl

Palm Oil Fruit in Popendetta

CS A3

Ich bin der Teasertext

mehr erfahren über CS A3

Aufrüstung fördert Klimakrise

Sicherheit und Frieden bedeuten schon längst nicht mehr nur die Abwesenheit von militärischen Konflikten. Die größte Bedrohung ist die Klimakrise.

mehr erfahren über Aufrüstung fördert Klimakrise

Waffenexporte und Mythen

Ein Waffenexportstopp in Drittländer? Das gehe nicht, so die Rüstungslobby. Doch die vorgebrachten Argumente sind Mythen – wie Greenpeace-Veröffentlichungen zeigen.

mehr erfahren über Waffenexporte und Mythen

Falsch investiertes Geld

In Kiel soll ein Kriegsschiff exportiert werden, dass in Israel Gasfelder sichern soll. Gegen diesen Klimawahnsinn protestieren deutsche und israelische Greenpeace-Aktive.

mehr erfahren über Falsch investiertes Geld

Nie wieder

Vor 76 Jahren zerstörten Atombomben Hiroshima und Nagasaki. Mit einer Simulation zeigen Greenpeace-Gruppen, was solche Bomben in deutschen Städten anrichten würden.  

mehr erfahren über Nie wieder

Deutschlands Weg zum Atomwaffenverbotsvertrag

Anzahl Seiten: 22

Dateigröße: 233.31 KB

Herunterladen

Deutsche Rüstungsexporte in alle Welt?

Eine Bilanz der letzten 30 Jahre

Anzahl Seiten: 57

Dateigröße: 1.63 MB

Herunterladen

Sechs Forderungen für den Aufbau einer wirksamen Endverbleibskontrolle

Anzahl Seiten: 4

Dateigröße: 392.86 KB

Herunterladen

Unterstützen Sie unsere Arbeit

lorem

Ich unterstütze Greenpeace e.V.
mit einem Betrag von